brand eins ohne Standarddomain

Published 2006-04-24, 20:49

Da erzähle ich was über unklug genutzte Weiterleitungen bei brand eins und übersehe fast, dass Unterseiten überhaupt nicht auf die Standarddomain weitergeleitet werden:

http://www.brandeins.net/home/ansprechpartner.asp?MenuID=5

Ein wunderbarer Fehler bei Nutzung mehrerer Domains über die Google, MSN und Yahoo bei der Listung von Seiten immer noch stolpern. Auch hier wäre es zu empfehlen die Seite per Status-Code 301 auf die entsprechende Unterseite bei brandeins.de weiterzuleiten.

Der Bot merkt sich dann, dass die Seiten eigentlich unter brandeins.de liegen und schmeisst brandeins.net aus seinem Index. Dementsprechend sauberer sind die Suchergebnisse und stärker wird brandeins.de bewertet.

„302 Found“ bei brand eins

Published 2006-04-24, 20:36

Die Leute hinter der Wirtschaftszeitung brand eins haben es eigentlich genau richtig gemacht und eine ganze Menge relevanter Domains registriert. Alle sinnvollen Schreibweisen sind abgedeckt:

Bei der Weiterleitung auf die Hauptdomain brandeins.de machen sie nun aber leider etwas nicht ganz richtig:

GET / HTTP/1.1
Host: www.brand-eins.com
[...]
Keep-Alive: 300
Connection: keep-alive

HTTP/1.x 302 Object moved
Connection: close
Date: Mon, 24 Apr 2006 18:36:27 GMT
Server: Microsoft-IIS/6.0
Location: http://www.brandeins.de/home/index.asp
Content-Length: 159
Content-Type: text/html
Cache-Control: private

Der Status-Code 302 bedeutet jedoch:

The requested resource resides temporarily under a different URI.

Dadurch tauchen auch die zusätzlichen Domains in den Suchergebnissen bei Google-Suchen auf. Besser wäre hier wohl ein Status 301:

The requested resource has been assigned a new permanent URI.

Und schwupps, wieder einige Probleme weniger mit Google…

Schicke Maklerwebseite

Published 2006-04-19, 13:20

Es gibt sie tatsächlich auch in schön, aktuell und nutzbar: Maklerwebseiten. Ein Beispiel über das ich gerade eben gestolpert bin:

http://www.immobilienfinder-leipzig.de

Respekt nach Leipzig, und an die Macher.

Firefox: Feeds direkt im externen Feedreader aufrufen

Published 2006-04-19, 13:02

Wo ich schonmal dabei war, habe ich gleich noch nach einer weiteren Extension für Firefox gesucht. Da ich Sharpreader als Feedeader nutze kann ich mit den dynamischen Lesezeichen recht wenig anfangen.

Die Extension Feed your reader ändert die Funktion des kleinen Feedicons rechts oben in der Adresszeile um und „verlinkt“ den Feed mit dem vorangestellten Pseudoprotokoll feed://. Ab sofort öffnet sich also Sharpreader und zeigt die Inhalte des Feeds an.

Gefunden via RSS-Blog von Thomas.

Firefox: Tabs neben- oder übereinander platzieren mit „Content Holder“

Published 2006-04-19, 11:49

Ich habe lange nach einer Firefoxextension gesucht, die es ermöglicht 2 Seiten in Firefox neben- oder übereinander anzuzeigen um zum Beispiel Seiteninhalte zu vergleichen oder ähnliches. Heute bin ich mit der Extension „Content Holder“ endlich fündig geworden:

http://piro.sakura.ne.jp/xul/_contentholder.html.en

Content Holder stellt dem Nutzer eine zusätzliche Sidebar bereit, die an allen 4 Browserseiten platziert und beliebig vergrößert oder verkleinert werden kann. Per Klick lässt sich dann eine Seite in den Content Holder übernehmen, während man in den normalen Tabs wie immer surfen kann.

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Einziger Negativpunkt ist, dass man den Content Holder nicht einfach wie eine Sidebar deaktivieren, sondern nur auf 0 Pixel in der Größe anpassen kann. Stören könnte vielleicht auch das fehlende Adresseingabefeld für das Content-Holder-Tab.

Adwords API: Doch weiterhin umsatzabhängige Quota-Zuteilung?

Published 2006-04-18, 17:50

Entweder haben die „Proteste“ der API-Nutzer wirklich etwas gebracht oder Google hat es bei der Vorstellung der neuen Terms of Services für die Adwords API einfach „vergessen“:

Es wird vielleicht weiterhin eine bestimmte Anzahl kostenloser Quota Units für jeden an Google Adwords gezahlten Dollar geben. Dies wurde einigen wichtigen API-Nutzern angeblich auf telefonische Nachfrage von Google-Mitarbeitern zugesichert. Bisher ist jedoch nicht bekannt, ob diese Zuteilung für alle Nutzer der API gelten soll.

Es kann also weiterhin nicht schaden, Google Adwords mitzuteilen, was man von einer Regelung ohne free quota halten würde.

Snowboardurlaub

Published 2006-04-13, 23:34

Snowboardurlaub

Schlagfertigkeit

Published 2006-04-12, 14:39

Schlagfertigkeit ist etwas, worauf
man erst 24 Stunden später kommt.

— zugeschrieben Mark Twain

via taxi-blog.de

Nutzung der Google Adwords API soll Geld kosten

Published 2006-04-12, 02:06

Beitrag Revisions to the AdWords API Beta Program im Adwords API Blog:

Revised quota allocation system & pricing model: We are changing the quota allocation system and pricing model to create a more flexible and level playing field that encourages efficient coding and application design. Effective July 1, 2006, the current free quota system will be replaced by a usage-based system. Under this new model, AdWords API token holders will be charged a nominal $0.25/1000 quota units consumed. As a result, current developer quota caps will be removed in order to provide a more flexible and scalable system for quota allocation and consumption.

Meiner Meinung nach das falsche Signal von Google an die Adwords-API-Nutzer und vor allem ein absolut unfairer Schritt. Mehr dazu aber in der…

Diskussion über die Änderungen im Adwords API Forum:

Inasisi schreibt dort:

So all of us need to pay money for using the API, irrespective of how big our spending is and how small our actual quota usage is? If so despite all the flowery language that you have used to explain the change, this reeks of „Bait & Switch“ and hate to see a company like Google get into such cheap practices. You initially provided the API free of cost to us. Now that we have built all our systems around it and has kind of become indispensable, you are turning around and going to charge us for it. Mind you, my programs are very efficient as far as the usage of my quota goes and I consume only a very small portion of my monthly quota. But I still hate to have to pay for that usage especially when we were not told about it initially.

What would be more equitable would be to assign a certain amount of free quota to people based on their spend and then people can buy more over and above that.

Ich habe geantwortet:

Full ack, inasisi. This just doesn’t seem fair. Are Google’s costs for the API so high? Every API call is one request fewer to the normal interface…

A better approach would have been to make the free quota assignment more transparent and add the possibility to buy additional quota if needed. Then Google could still decide how much quota and usage is appropriate for a certain spending, and the user could widen his possibilities on request/payment.

Weitere Links (wird aktualisiert):
Diskussion im Adwords-Forum von Webmasterworld.com
Diskussion im Adwords-Forum vom Abakus-Forum
Blogeintrag von Vinny Lingham zu den Änderungen

Blogeintrag von DavidZHawk auf „Search Engine Marketing Thoughts“
„Google Adds Pricing Model To Google AdWords API: Opens Commercial Use“ bei SEW
„The Adwords API and Google’s Monopoly“ bei „Shifting Gears“

Neue, nicht zensierte Diskussion im Adwords-Forum von Webmasterworld.com

Update: Adwords API: Doch weiterhin umsatzabhängige Quota-Zuteilung?

Warum Bagook besser nicht zum Web2.0 gezählt werden sollte…

Published 2006-04-11, 18:16

Vor einigen Tagen hatten Thomas und Robert über den deutschen Digg-Klon Bagook berichtet. Das Design kam mir irgendwie bekannt vor…

Logisch, denn bis zum 16. März wurde es auch auf SimpleBits, der Seite des amerikanischen Autors und CSS-Profis Dan Cederholm („Bulletproof Web Design“ + „Web Standards Solutions“) genutzt. Dan hat einen Screenshot davon bei Flickr archiviert, eine andere Unterseite nutze exakt das selbe Farbschema. Daher stammen wohl die Grafiken zu bagook.de…

Links Bagook, rechts SimpleBits:
Bagook vs. Simplebits

Der Designklau war mir auch schon nach Thomas‘ und Roberts Posts aufgefallen, und ich hatte auch im Kommentarbereich darauf hingewiesen, die Betreiber von Bagook scheint das aber bis heute wenig zu interessieren. Und Bagook taucht auch weiterhin auf Listen als deutsche Web2.0-Vorzeige-Projekt auf – und da haben sie meiner Meinung nach mit einem so dreist geklauten Design nichts zu suchen.

Das Teilen und Freigeben von Inhalten ist ja durchaus Teil der Web2.0-Idee, ich bezweifle aber, dass Dan Cederholm etwas davon weiss, geschweige denn es erlaubt hat. Leider scheint er seine Mails eher selten zu lesen und zu beantworten, meine Nachfragen zum Design von Bagook blieben bisher unbeachtet.

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