Adsense „Smart“ Pricing

Published 2005-10-26, 15:34

Endlich gibt es mal ein paar weiter Informationen zum ominösen „Smart Pricing“ von Google Adsense:

  • Smart pricing affects an entire account. It is not on a per page or per site basis.
  • One poorly converting site can result in smart pricing impacting an entire account, even sites completely unrelated to the poorly converting one.
  • Smart pricing is evaluated each week. So removing ads from sites you suspect are converting poorly could result in seeing an adjustment to a higher smart pricing percent in as little as a week.
  • Smart pricing is tracked with a 30 day cookie, so you could be rewarded for new conversions that saw the initial click from your site up to 29 days earlier.
  • Image ads are also affected by smart pricing.
  • With smart pricing, an advertiser could end up paying less than their minimum bid, which would theoretically include the minimum bid price available, meaning publishers earn less for even the minimum valued clicks.
  • Conversions for smart pricing publisher accounts are tracked by those advertisers who have opted into AdWords Conversion Tracking

Quelle: http://www.jensense.com/archives/2005/10/one_poorly_conv.html

Die Aussagen stammen angeblich von einem Google Adsense – Mitarbeiter, aber selbst dann kann man sich nicht sicher sein ob das so wirklich stimmt – Google-Mitarbeiter vereinfachen manche Vorgänge gerne oder wissen es einfach nicht besser.

Meiner Meinung nach macht ein SmartPricing auf Accountebene absolut keinen Sinn. Wenn überhaupt, dann sollte man das System auf einzelne Unterseiten oder Webseiten im Account beziehen.

Robert’s Tipp, einfach einen weiteren Adsense-Account anzulegen sollte man übrigens nicht unbedingt befolgen – es verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von Google Adsense und kann somit zum Rausschmiss führen.

Ganz davon abgesehen, hebt diese SmartPricing-Geschichte ein Google-Problem wieder hervor:

The frustrating thing that I find with Adsense is the lack of knowledge of what is going on behind the scenes. While I understand that they can’t reveal everything about their algorithms and processes (or they’ll be abused) I find that there are an increasing number of times when I feel completely confused and frustrated by them.

It seems with every new feature that they bring out that their system gets more and more complicated. Every new feature adds another variable that could impact earnings – this is now getting to a point where I find it very difficult to track what impact the changes I make are having. Perhaps this is a result of my adding new blogs to my business which complicates things further – but to hear this news today leaves me incredibly frustrated with the system that is increasingly becoming a mystery to me.

Quelle: http://www.problogger.net/archives/2005/10/26/adsense-dumb-pricing/

Ich stimme Darren vollkommen zu. Nicht nur bei Google Adsense lässt sich diese Entwicklung, auch die Einführung der Mindestgebote bei Adwords hat viele Advertiser nur noch weiter verwirrt und noch eine unbekannte Variable (Relevanz) hinzugefügt die sich nicht effektiv erklären lässt.

Topic(s): Kram 1 single comment - :/

weisheitszahn raus

Published 2005-10-25, 13:10

aua, blut, kühlen

Topic(s): Notiz 10 comments - :)

Pavatar rockt – Gravatar, geh nach Hause…

Published 2005-10-24, 02:25

The Personal Avatar system is a way to use personalized small graphics to make commentators more recognizable through all sorts of websites where commentators leave comments. Commentators are able to host their Personal Avatars themselves […]

Weblogeintrag: http://jeenaparadies.net/weblog/2005/oct/pavatar
Spezifikationen: http://jeenaparadies.net/specs/pavatar

Pavatar ist der Versuch Avatare als Kommentierender in einem Weblog einfach nutzen zu können, ohne dabei auf einen zentralen Dienst vertrauen zu müssen.

Continue reading Pavatar rockt – Gravatar, geh nach Hause……

Topic(s): Link, Notiz 2 comments - :)

The Perfect Store: Inside Ebay

Published 2005-10-24, 01:29

The Perfect Store: Inside eBay

Ebay ist erfolgreich, das wissen wir alle. Erst diese Woche haben sie mal wieder beeindruckende Zahlen veröffentlicht. Und genau davon, und warum das so ist, handelt das Buch „The Perfect Store – Inside Ebay“.

Vor einiger Zeit hatte irgendjemand das Buch in seinem Blog empfohlen, ich glaube es war jemand im 9rules-Netzwerk, für den Fall, dass man den Erfolg von Ebay wirklich verstehen wolle. Gerade bin ich mit dem Lesen fertig geworden.

Das Buch ist nun von 2002 und deshalb endet die Ebay-Geschichte Ende 2001 natürlich, die neuesten Entwicklungen sind nciht mehr berücksichtigt. Das macht aber wenig, denn das was es zu Lesen gibt reicht vollkommen aus um ein wenig in Ebay hineinzusehen. Mir hat es zum ersten Mal den Unterschied zwischen Ebay Deutschland und dem original Ebay aus den USA klargemacht, oder auf jeden Fall den Unterschied zu meiner Nutzung von Ebay.de.

Das Buch ist voll mit netten Anekdoten und wirren Geschichten, vor allem aber mit Zitaten und Geschichten der Gründer von Ebay und ihrer erfolgreichen Nachfolgerin Meg Whitman.

Wer sich ein bisschen für Startups, eCommerce und im speziellen Ebay interessiert wird nichts falsch machen dieses Buch zu kaufen und zu lesen. Mir hats gefallen und vielleicht auch einige Gehirnzellen in Bewegung versetzt :)

Ach, das Buch gibts übrigens auch übersetzt auf Deutsch. Merke ich erst jetzt :)

Topic(s): Notiz No comments - :(

Sammlung: Keyword-Vorschlag-Tools

Published 2005-10-23, 19:24

Für die Keyword-Recherche sind die von den großen Suchmaschinen angebotenen Vorschlagtools sehr nützlich. Damit ich endlich alle zusammen habe, auch mit allen möglichen Sprachversionen, habe ich diese hier mal gesammelt.

Continue reading Sammlung: Keyword-Vorschlag-Tools…

Topic(s): Google No comments - :(

Idee: OpenPing

Published 2005-10-23, 00:01

Die bisherigen Ping-Services machen ihre Arbeit zwar gut, erlauben jedoch nur Pings an die unterstützen Services, die fest einprogrammiert sind. Es wäre nützlich wenn es auch Pingservices gäbe denen man zusätzlich eine Liste der zu pingenden Services übergeben kann. Damit könnte man sich die Zielservices nämlich endlich selbst aussuchen, auf die wichtigsten oder nützlichsten beschränken.

Gäbe es für sowas schon ein passendes Format?
Wie kompliziert wäre die Implementation in z.B. WordPress?
Wäre eine Art von AutoDiscovery für die Pinglisten möglich?

Topic(s): Kram No comments - :(

mod_rewrite: Kommt der Besucher (nicht) von der eigenen Domain?

Published 2005-10-22, 20:14

Hin und wieder ist es ganz nützlich per mod_rewrite überprüfen zu können ob ein Nutzer zuvor schon eine Seite auf dem selben Server aufgerufen hat, oder eben nicht. Normalerweise macht man hier eine einfache Überprüfung:

RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^(http://|https://)(www\.)?domain\.de(.*)$ [NC]

Diese Version hat den klaren Nachteil, dass man den Domainnamen fest in die .htaccess einbauen muss. Da ich genau eine solche Überprüfung nun für CommentsTrack light gebastelt habe und die Datei hier ja bereitgestellt werden soll brauchte ich eine andere Lösung – die Überprüfung muss anhand des Host-Headers der beim Aufruf gesendet wird stattfinden.

Grandios geholfen hat mir dabei Robert alias Caterham in einem Thread bei Abakus. Er hat zwar eine falsche Lösung gepostet, doch die hat mir dann den Denkanstoß für die funktionierende Version gegeben:

Im Pattern der Condition hat man keinen Zugriff auf irgendwelche Servervariabeln oder irgendwas anderes – es sind fast nur pure Ausdrücke möglich. Um also einen Vergleich basteln zu können muss man über einige Trickserei den Host-Header erst in das Pattern bringt und dann mit dem Referer vergleichen:

RewriteCond %{HTTP_HOST}<>%{HTTP_REFERER} ^(.+)<>https?://\1(.*)$ [NC]

Nehmen wir also an:

Referer: http://domain.de/referer.htm
Host: domain.de

ergibt sich daraus folgender Vergleich:

RewriteCond domain.de<>http://domain.de/referer.htm ^domain.de<>http://domain.de/referer.htm$ [NC]

Und da dies zutrifft, ist diese Rewriterule dafür geeignet zu übeprüfen ob der Referer vom selben Host ist wie die jetzt angeforderte Datei.

Für CommentsTrack light muss ich das ganze übrigens negieren, da ja eben gerade Aufrufe mit Referer vom selben Host nicht berücksichtigt werden sollen. Einfach ein Ausrufezeichen vor das Pattern und fertig.

[Update] Damit auch Verlinkungen von domain.de/referer.htm nach www.domain.de erkannt werden noch 2 kleine Änderungen:

RewriteCond %{HTTP_HOST}<>%{HTTP_REFERER} ^(www\.)?(.+)<>https?://(www\.)?\2(.*)$ [NC]

CommentsTrack light: 2 Versionen?

Published 2005-10-22, 01:05

Leider war das nicht so einfach wie erhofft, und so habe ich einige Zeit mit der .htaccess-Datei verbracht. Nun funktioniert das ganze aber sehr schön, durch Klick auf die eigene URL lassen sich die Kommentare nun zuverlässig tracken.

Im meinem ersten Post zu CommentsTrack hatte ich jedoch auch angedacht fremde Referer mitzutracken (Punkt 2), also die von Nutzern die das Cookie nicht gesetzt haben. Idee war es, auch Kommentare reinzukriegen die erst später freigeschaltet wurden und bei denen kein direktes anklicken möglich war.

Wie ich es jetzt auch drehe und wende, wenn ich CommentsTrack light als gehosteten Service anbieten möchte, bei dem nur eine Änderung in der .htaccess auf dem eigenen Server notwendig ist, wird das nicht möglich sein. Ich bekomme es nicht hin das System für den Besucher unsichtbar zu halten, und das ist ja eine der wichtigsten Sachen überhaupt dabei – die Besucher nicht irgendwie negativ zu beeinflussen.

Also wird es vielleicht 2 Versionen geben:

  1. Gehosteter Service mit nettem, aber begrenzten Funktionsumfang
  2. Script zur Installation auf dem eigenen Server mit vollem Funktionsumfang

Andererseits braucht man die Funktionalität 2 eigentlich gar nicht wirklich, da landen zu 99,9% andere Links in der Liste die nichts mit Kommentaren zu tun haben. Sowas wäre eher Funktionalität für ein nettes Statistik-Tool (a la Mint). Mal drüber nachdenken.

Disallow.de – Ein erstes Konzept

Published 2005-10-21, 21:12

Perfekt, bull hat mir heute nachmittag gleich noch die pre-pre-alpha von seiner Botdatenbank zukommen lassen, die er sich mal gebastelt hatte. Und ich habe meine alten PMs wiedergefunden, die ich ihm geschrieben hatte. Daraus habe ich mal einen Konzeptentwurf gebastelt.

Continue reading Disallow.de – Ein erstes Konzept…

CommentsTrack light: Cookie & mod_rewrite

Published 2005-10-21, 15:26

Mein Betatest des neuen CommentsTrack light (CTl) läuft nun schon einige Zeit, und das auch recht erfolgreich. Es gibt immer noch kein Backend, aber das ist eigentlich recht schnell zusammengebastelt.

Mehr Sorgen machte mir der umständliche Einbau in eine Domain. Ist ein bestimmter Cookie gesetzt, werden alle Abfragen auf die Index-Datei über ein anderes Script geleitet. Dazu musste ich bisher jedoch Veränderungen an der Index-Datei vornehmen, im Falle von WordPress an der index.php.

Vorhin kam mir dann die Idee, das ganze schon eine Ebene zuvor ablaufen zu lassen und die .htaccess-Datei zu nutzen die auf den meisten Apache-Server ja nutzbar ist. Ich wusste nicht ob man per mod_rewrite Cookies auslesen kann, im Manual habe ich nun allerdings wirklich was passendes gefunden:

RewriteCond -> Server-Variables -> HTTP_COOKIE

Damit sollte es möglich werden die Anfragen ohne Änderungen an den eigentlichen Script-Dateien auf das CTl zu leiten – muss ich nachher gleich mal ausprobieren ob das so wirklich funktioniert.

[Update] Es scheint tatsächlich zu funktionieren. Nutzer die

[1] das Cookie haben (Cookie „owner“, Wert „1“),
[2] die Startseite aufrufen,
[3] nicht die Domain selbst als Referer
[4] oder gar keinen Referer haben
[5] werden auf die Datei commentstrack.php umgeleitet.

# BEGIN CommentsTrack light
RewriteCond %{HTTP_COOKIE} .*owner=1.*
RewriteCond %{REQUEST_URI} ^/$
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !HTTP_HOST
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteRule ^(.*)$ /commentstrack.php [L]
# END CommentsTrack light

Jemand hier der mir sagen könnte ob das von der Syntax her alles passt?

[Update 2] Die dritte RewriteCondition war ziemlicher Müll, habe ich in einem extra Beitrag nun aber gefixt.

16 queries. 0,212 seconds.